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RuhrNachrichten, Juli 2013

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RuhrNachrichten, 12.12.2013

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RuhrNachrichten, Februar 2014

Rainer Bolte im Interview mit dem NSW-Redaktionsteam

“Mit sechs begeisterten Mädels fing alles an” 

Bolte, Rainer
Sie machen es im Hintergrund – ohne viel Aufsehen – und wollen etwas für die Allgemeinheit tun. So kann man wohl die “Stillen Helden” bezeichnen, die Jahr für Jahr auch vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen ausgezeichnet werden. Ende des vergangenen Jahres war es wieder so weit. Große Freude bei Rainer Bolte. Er wurde für seine Tätigkeit als Jugendtrainer beim der JSG SüdCap ausgezeichnet. Das NSW-Redaktionsteam sprach mit ihm über diese Ehrung und wie es überhaupt dazu kam.

Herr Bolte, alles begann ja eigentlich vor drei Jahren mit einer Bitte Ihrer Tochter. Wie sah denn diese Bitte aus?

Rainer Bolte:  Meine Tochter und ihre Freundin baten mich damals um Hilfe bei der Gründung einer Mädchenfußballmannschaft. Das ausgerechnet ich, der eigentlich Zeit seines Lebens kein besonders guter Sportler war, nach einem schweren Herzinfarkt mit über 50 dann noch eine Trainerlizenz beim DFB erwerben würde, um sechs Mädchen trainieren zu können, hätte zu diesem Zeitpunkt keiner – außer meiner Tochter – geglaubt.

Die Mädchen fanden das ja alle sehr gut, was Sie auf die Beine stellten. Und die Nachfrage wurde von Mal zu Mal immer größer.

Rainer Bolte:  In der Tat! Nach einigen Verunsicherungen und gelegentlichen Selbstzweifeln bin ich mittlerweile überglücklich, dass meine Vorstellung vom Jugendfußball, die den Spaß an dieser (kindgerechten) Ballsportart überproportional in den Vordergrund stellt, doch Früchte trug und bei so vielen Kindern und Eltern gleichermaßen gut ankommt. Angefangen hatte es ja mit sechs Mädchen, die zunächst erst ziemlich einsam und belächelt auf dem hinteren Teil des Sportgeländes trainieren durften. 18 Monate später waren es ca. 80 Mädchen in vier Mädchen- und drei gemischten Mannschaften. Heute ist die Mädchenabteilung ein fester Bestandteil in der Jugendarbeit und erfreut sich großer Beliebtheit – unter anderem auch bei den Zuschauern.

 

Auch meine jüngste Tochter wollte dann unbedingt Fußball spielen. Doch infolge der ersten Vorboten der demographischen Entwicklung auf dem Land konnte zunächst kein Minikickerteam mehr aufgestellt werden. Das wollte ich so nicht hinnehmen und bin daraufhin durch die Kindergärten und Schulen der Gemeinde gelaufen, habe Familien besucht und viele potentielle Minikicker angesprochen. Schließlich waren es dann tatsächlich mehr als 20 Jungen und Mädchen, die sich beim Schnuppertraining mit Musik, Elefantengymnastik, Giftpilze schießen, Räuber fangen, Indianerlauf und vielem mehr prächtig amüsiert haben. Heute sind 41 Minikickerinnen und -kicker – auch aus umliegenden Städten und Gemeinden – mit dabei, sogar der Sohn eines Ex-Bundesligaspielers. Und auch sportlich – was aber für uns nicht im Vordergrund steht – läuft es rund.

Besonders freut Sie, dass auch Kinder und Jugendliche, die nicht immer so im Fokus stehen, Spaß am runden Leder gefunden haben.

Rainer Bolte:  Irgendwann sprach mich die Jugendhilfe an, ob ein Mädchen mittrainieren könnte, dass es bislang sehr schwer in ihrem Leben gehabt hatte und daher der Umgang mit ihr für Außenstehende zuweilen schwierig sei. Es sah zunächst nach einer großen Herausforderung für mich aus, da ich ja über keinerlei sonderpädagogische Kenntnisse verfüge. Tatsächlich war es zunächst für alle Beteiligten nicht immer ganz einfach, aber zu meiner großen Freude entwickelte sich dieses Mädchen ausgesprochen positiv, auch sportlich. Aber viel wichtiger war uns allen, dass wir diesem Mädchen über den Sport viel Spaß an Gemeinschaft und Vertrauen vermitteln konnten. Das hat uns Mut für künftige Herausforderungen gemacht und auch gezeigt, was für ein integratives Potential im Jugendfußball liegen kann. Mittlerweile betreuen wir mehrere Kinder aus dem Umfeld der Jugendfürsorge.

Da spricht man ja bei so viel Engagement bestimmt auch schon mal von einem “Haufen Flöhen, die man hüten muss”. Was ist denn da Ihr Patentrezept?

Rainer Bolte:  Ich vermute, dass es wahrscheinlich kein Patentrezept gibt. Jedenfalls habe ich noch keins finden können. Ich empfinde es ohnehin so, dass trotz der entwicklungsbedingten, ähnlich besonderen Verhaltensweisen der einzelnen Altersgruppen jedes Kind ein kleines Individuum ist. Ich versuche daher stets Kinder möglichst individuell zu erreichen. Das gelingt jedoch nur, wenn man sehr gut zuhört und auf die Kinder und deren Wünsche, Ängste und Nöte eingeht. Aber es gibt eine äußerst wichtige Gabe für einen Jugendtrainer, die alle Kinder gleichermaßen anspricht, nämlich ein Herz für Kinder zu haben. Das ist der Schlüssel, der noch viel wichtiger als sportliche Kompetenz ist. Leider kann man das nicht über Schulungsmaßnahmen erlernen.

Als Belohnung für die Auszeichnung gab es für Sie mit allen anderen “Stillen Helden” eine einwöchige Bildungsreise nach Barcelona. Was stand denn dort auf dem Programm?  

Rainer Bolte:  Ja, für mich war das schon eine tolle Sache, überhaupt in der Umgebung des Camp Nou mit solchen ehemaligen internationalen Fußballgrößen wie etwa Erich Ribbeck, Erich Rutemöller und auch anderen engagierten Mitstreitern aus teilweise ganz unterschiedlichen Bereichen, wie zum Beispiel Talentförderer, Stützpunkt-, Behindertensport- und Bundesliganachwuchstrainer weilen zu dürfen. Wir konnten uns bei interessanten Vorträgen namhafter Referenten und diversen Workshops weiterbilden. Ganz besonders habe ich mich über die Hervorhebung meines SV Südkirchen gefreut, indem wir hier vom DFB-Abteilungsleiter Bernd Barutta ausdrücklich für unsere Bemühungen im immer wichtiger werdenden Bereich des Breitensports gelobt wurden. Der Theorie folgte stets die praktische Umsetzung auf dem Platz. Neben Taktik und Technik ging es auch um Methoden zur Vermittlung sozialer Kompetenzen, Fairplay und Respekt, die beim Training von Kindern und Jugendlichen eine große Rolle spielen. Auch gab es bei den gemeinsamen Ausflügen und beim Abendprogramm reichlich Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Neben der vielen Arbeit hatten wir uns auch etwas Entspannung verdient. So standen Besuche in der Altstadt, ein Gang auf der berühmten Prachtstraße Barcelonas “Las Ramblas” sowie ein Besuch der Flamencoschule auf dem Programm.

Für mich bleibt die Erinnerung an eine tolle Woche mit eindrucksvollen Bildern, vielen Bekanntschaften und Erlebnissen und neuen fachlichen Ergebnissen.

InterviewBolte1

 

Wie geht es denn nun nach der Ehrung und der Winterzeit für Sie im Jugendbereich des SV Südkirchen weiter?

Rainer Bolte:  Wir haben wegen der demographischen Entwicklung auf dem Land erste Konsequenzen gezogen, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. So wurden die Jugendabteilungen aus zwei Vereinen unserer Gemeinde in eine Jugendspielgemeinschaft zusammengelegt. Dort werden nun immerhin mehr als 300 Mitglieder betreut. Als Mädchentrainer hat man da schon ein breites Angebot an Betätigungsfeldern. Zudem beharrt meine jüngste Tochter schon jetzt darauf, dass ich in der nächsten Saison auch “ihr Trainer” werde, sodass ich mir auch überlegen muss, ob ich ein solches Angebot ablehnen kann.

Wenn Sie ein Fazit Ihrer Arbeit im Jugendfußball ziehen, wie sieht dieses aus?

Rainer Bolte:  Es lohnt sich und macht zudem außerordentlich viel Spaß, Emotionen, Zeit, Geld und Mühen in unsere Jugend zu investieren. Die ist im Übrigen viel besser als gemeinhin angenommen wird! Jedes einzelne Kind ist es wert! Schade nur, dass die ehrenamtliche Jugendarbeit zwar einerseits gesellschaftlich sehr anerkannt ist, aber gleichwohl nicht ausreichend unterstützt wird. Das hat zur Folge, dass man immer wieder kompetente, engagierte Betreuer aus Gründen verliert, die eigentlich nicht sein dürften. Nicht immer ist es eine Frage der Finanzen. Oftmals würde schon ein kleineres Entgegenkommen des jeweiligen Arbeitgebers in Sachen Arbeitszeit oder Nutzung des Firmenwagens/-telefons ausreichen, um die Situation der ehrenamtlichen Helfer spürbar zu verbessern. Zudem ist der bürokratische Aufwand in vielerlei Hinsicht – auch beim DFB – deutlich zu hoch. Aber das allein ist schon wieder ein neues, abendfüllendes Thema, was ich spätestens nach meiner aktiven Trainertätigkeit angehen möchte …

Das NSW-Redaktionsteam dankt Rainer Bolte für das Gespräch.

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RuhrNachrichten, 12.04.2014

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RuhrNachrichten, 13.11.2014

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   RuhrNachrichten, 30.9.2015

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RuhrNachrichten, 12.11.2015

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RuhrNachrichten, 21.11.2015

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RuhrNachrichten, 2.12.2015

 

ErlösBenefizkonzert
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RuhrNachrichten, 18.12.2015

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